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Unitymedia-Bürogebäude Gymnasium an der Aachener Straße nicht fertig zum Schulstart

Das Unitymedia-Gebäude ist noch nicht bezugsfertig.

Das Unitymedia-Gebäude ist noch nicht bezugsfertig.

Das neue Gymnasium im ehemalige Unitymedia-Bürogebäude auf der Aachener Straße wird nicht rechtzeitig zum Schulstart nach den Sommerferien fertig. Das teilt die Stadt mit. Als Grund für die Verzögerung werden Lieferengpässe genannt. „Pandemie- und kriegsbedingte Lieferengpässe und Materialknappheit bereiten den privaten Projekt- und Planungsbüros die gleichen Probleme wie öffentlichen Bauherren“, teilt die Stadt mit.

Nun arbeiteten alle Firmen „mit Hochdruck“ daran, die Übergabe für den 1. Oktober zu ermöglichen. Nach den Herbstferien soll das neue Gymnasium, das mit vier fünften Klassen startet, bezugsfertig sein.

Fünftklässer werden in Neubau an der Zusestraße unterrichtet

In den ersten Schulwochen nach den Sommerferien werden mehr als 100 Schüler und Schülerinnen der fünften Klassen im Neubau an der Zusestraße unterrichtet. Dort startet auch der erste Jahrgang des ebenfalls gerade gegründeten Gymnasiums. Der Neubau in Lövenich wurde unter Leitung der Gebäudewirtschaft von einem Totalunternehmen gerade fertiggestellt. Die Schulleitungen wurden in Kenntnis gesetzt. Fabrice Liesegang, Schulleiter des Gymnasiums Aachener Straße, informiert jetzt die Eltern.

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„Der Umbau eines Bürogebäudes für den Schulbetrieb ist eine große Herausforderung, denn Bau und Ausstattung von Schulgebäuden unterliegen deutlich strengeren Richtlinien in puncto Sicherheit und Gesundheit, etwa bezüglich vorgeschriebener schadstofffreier Baumaterialien sowie Vorgaben zu Lufthygiene und Akustik“, heißt es von Seiten der Stadt. Es gelten besonders hohe Anforderungen an den Brandschutz, für den am Gebäude Aachener Straße bestehende Treppenhäuser verbreitert und zusätzliche Fluchttreppen angebaut werden mussten. Eine komplette neue Lüftungsanlage, die Frischluft zuführt und wieder ableitet, wurde installiert. Unter anderem wurde für den Schallschutz zur Straße hin eine zusätzliche Fensterfront hinter die bereits bestehende gesetzt.

Das Schulprojekt gegenüber dem Rheinenergie-Stadion ist ein Anmietprojekt der Gebäudewirtschaft. Es hat mehr als 16000 Quadratmeter Fläche und wird mit offenen Lernlandschaften angelegt.