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FahndungBonner Polizei sucht zwei Goldräuber bei „Aktenzeichen...xy ungelöst“

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Ein Streifenwagen ist im Dunkeln mit Blaulicht unterwegs.

Ein Polizeifahrzeug beim Einsatz im Dunkeln (Symbolfoto)

Nach einem Raubüberfall auf einen Goldankäufer in Bonn-Bad Godesberg stellt die Bonner Polizei die Tat bei „Aktenzeichen xy... ungelöst“ vor.

Die Polizei in Bonn bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach zwei Männern, die im Februar 2022 ein Geschäft für Goldankauf und -verkauf überfallen haben und stellt deshalb den Fall auch in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen xy... ungelöst“ vor.

Die beiden bislang nicht identifizierten Männer betraten das Geschäft an der Kennedyallee im Stadtviertel Plittersdorf in den Abendstunden des 11. Februar 2022. Den Informationen der Polizei zufolge bedrohten die beiden Männer die gegen 17.45 Uhr allein anwesende Angestellte mit einer Pistole und forderten sie auf, den Tresor zu öffnen. 

Dann fesselten sie die Frau, nahmen Gold und Münzen aus dem Tresor sowie Bargeld aus der Kassenschublade an sich und flüchteten mit ihrer Beute über den vor der Geschäftszeile befindlichen Parkplatz vom Tatort, kurz bevor die still alarmierte Polizei diesen erreichte. 

Alles zum Thema Aktenzeichen XY … ungelöst

Der Wert der Beute liegt den Ermittlungen zufolge im sechsstelligen Bereich. Eine Ermittlungsgruppe des unter anderem auf die Aufklärung von Raubdelikten spezialisierten Kriminalkommissariats 13 der Bonner Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen in dem Fall.

Da sich auch nach Auswertung der Tatortspuren und zahlreichen weiteren Ermittlungsschritten keine konkreten Hinweise zu den beiden Tatverdächtigen ergeben haben, veröffentlicht die Polizei nun auf richterlichen Beschluss Fotos und Videos aus der Überwachungsanlage des Geschäftes veröffentlicht.

Am Mittwoch, 18. Januar, stellt der Leiter der Ermittlungsgruppe, Kriminalhauptkommissar Karl Winterscheidt, den Fall außerdem in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen xy ... ungelöst“ vor. Wer Informationen zu den beiden Tätern hat, kann sich beim Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail melden.

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