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Auftakt gelingtJohn-Michael Wright führt die Baskets zum Sieg

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Bonns John-Michael Wright (rechts) war mit 25 Punkten Topscorer des Spiels.

Bonns John-Michael Wright (rechts) war mit 25 Punkten Topscorer des Spiels.

Gelungener Bundesliga-Auftakt: Bonn besiegt die Towers Hamburg deutlich mit 96:72 – Neuzugang erzielt 25 Punkte

Einen verheißungsvollen Start legten die Telekom Baskets Bonn in der Basketball-Bundesliga hin. Gegen die Towers Hamburg gewannen sie vor 5221 Zuschauern nach einer überzeugenden Leistung mit 96:72 (25:15, 20:19, 29:20, 22:18). Spieler des Abends war Neuzugang John-Michael Wright mit 25 Punkten und sieben Dreiern.

Wie erwartet standen Grayson Murphy, Joel Aminu, Jeff Garrett, Mike Kessens und Marcus Foster, der den verletzten Tylan Birts vertrat, in der Starting five. Wie immer gab es Wetten, wer denn die ersten Bonner Punkte der neuen Saison erzielen würde. Wer auf Aminu gesetzt hatte, durfte sich freuen. Der Shooting Guard versenkte zudem den ersten Dreier zum 5:3 (2.), während Garrett den ersten Block verbuchte.

Die Gastgeber fanden zwar schnell ihren Rhythmus im Angriff, doch in der Defensive hatten sie Probleme mit dem Rebound. Da die Hanseaten kein Wurfglück hatten, legte Aminu aus der Distanz das 11:4 (4.) nach.

Bonns Trainer Marko Stankovic wechselte früh komplett durch, so konnte seine Mannschaft den Druck in der Verteidigung aufrechthalten. Und der stimmte: „Insgesamt sind wir zufrieden. Über weite Strecken haben wir unsere Ideen in der Offensive und Defensive umgesetzt. Im ersten Viertel hatten wir einige Probleme beim defensiven Rebounding. Vor allem durch seine Offensivrebounds konnte Hamburg im Spiel bleiben“, sagte der Coach.

Die Baskets führten nach den ersten zehn Minuten bereits mit zehn Zählern, von sieben Dreierversuchen saßen fünf (71 Prozent). Im zweiten Viertel hatten sich die Towers besser auf das Geschehen eingestellt. Angetrieben von David Muenkat verkürzten sie auf 27:33 (15.). Kurzzeitig wählten die Baskets unglückliche Abschlüsse, die Hamburger gingen nun wesentlich entschlossener zu Werke.

Ein Spieler hatte etwas gegen diese Aufholjagd. Point Guard Wright übernahm, versenkte bis zur Pause vier von fünf Dreiern und bewies, dass er mehr als nur ein Vertreter für Murphy ist: „Ich habe den Rhythmus gefühlt und bin auch mit unserer Defense zufrieden“, sagte Wright. Mit einer 45:34-Führung gingen er und seine Mitspieler in die Kabine.

Direkt zu Beginn des dritten Abschnitts führten die Gastgeber die Entscheidung herbei. Mit einem 7:0-Lauf bauten sie ihren Vorsprung auf satte 18 Punkte aus, die höchste Führung betrug letztlich 27 Zähler (90:63, 37.).

Nach der Pause unterstrichen die Baskets ihre Ambitionen. Erneut kam kein Bruch ins Spiel, als Stankovic durchwechselte, wieder zeigte Wright, dass er die Antwort auf die Dreierschwäche der Bonner in der Vorsaison ist. Das 74:54 (30.) war das Ergebnis harter Arbeit.

Bonns Trainer hatte die passende Ansprache in der Halbzeit gewählt: „Nach der Pause sind wir sehr fokussiert aus der Kabine gekommen. Danach war es deutlich einfacher zu spielen, da wir wussten, dass wir bereits einen großen Vorsprung erkämpft hatten. Wir haben anschließend etwas entspannter gespielt. Wir hatten eine gute Trefferquote, insbesondere auch von der Dreierlinie.“

Für den Höhepunkt im Schlussviertel sorgte Garrett, der gekonnt zum 78:61 (34.) über den Ex-Bonner Martin Breunig dunkte. Drei Minuten vor Schluss betrat Talent Kenan Reinhart das Parkett und erzielte prompt zwei Punkte.

Stankovic war nach dem Spiel erleichtert: „Zunächst einmal Glückwunsch an meine Spieler. Dieser Sieg zum Saisonstart ist für uns sehr wichtig. Wir haben vorher darüber gesprochen, dass wir in den vergangenen drei Jahren jeweils unsere erste Partie verloren haben. Deshalb war es heute relevant, diese Reise mit einem guten Auftritt und einem Heimsieg vor unseren Fans zu beginnen.“ Weiter geht es mit einem Doppelspieltag. Am Freitag treten die Baskets um 18.30 Uhr in Trier an, am Sonntag empfangen sie um 15 Uhr den Mitteldeutschen BC.

Bonn (Punkte/Dreier): Wright (25/7), Aminu (13/3), Heckmann (13/1), Garrett (11), Foster (10/2), Jostmann (9), Comithier (5), Kessens (4), Murphy (4), Reinhart (2), Kovacevic, Kratzer; Rebounds: 41 (Heckmann 7); Assists: 20; Ballverluste: 6; Trefferquote Feld: 48,5 % (32/66); Dreierquote: 48,1 % (13/27).

Hamburg (Punkte/Dreier): Kangudia (16/4), Thomasson (13/3), Muenkat (11/1), Wade (9), Ogbe (7/1), Breunig (6), Pavrette (5), Rich Igbineweka (3/1), Zeigler (2), Theis; Rebounds: 38 (Muenkat 9); Assists: 19 (Kangudia 6); Ballverluste: 12; Trefferquote Feld: 39,1 % (27/69); Dreierquote: 31,3 % (10/32).