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Es kann losgehenDie Baskets sind schon eingespielt

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Bonns Jeff Garrett ist ligaweit bekannt für seine spektakulären Flugeinlagen.

Bonns Jeff Garrett ist ligaweit bekannt für seine spektakulären Flugeinlagen.

Zum Bundesligastart empfangen die Bonner am Samstag die Veolia Towers Hamburg im Telekom Dome

Vergessen sind alle Ergebnisse der Vorbereitung, am Samstag gilt es für die Telekom Baskets Bonn. Zum Start der Basketball-Bundesliga empfangen sie um 20 Uhr die Veolia Towers Hamburg im Telekom Dome. Mit Spannung erwarten die Bonner Fans den Auftakt.

Nach der Halbfinalteilnahme in der vergangenen Saison träumen viele von mehr, umso wichtiger ist ein Start mit einem Sieg. Mut machen ihnen die Resultate der Vorbereitung, in der die Baskets fünfmal gewannen und nur gegen Trier beim 94:110 das Nachsehen hatten.

Die Rheinländer müssen weiterhin auf Tylan Birts und Kur Jongkuch verzichten, haben aber mit Marcus Foster und Leon Kratzer adäquaten Ersatz: „Wir freuen uns, endlich in die Saison zu starten. Insbesondere, weil unser erstes Spiel direkt auf dem Hardtberg stattfindet. Trotz einiger Herausforderungen wie Verletzungen, Krankheiten oder der langen Japan-Reise habe ich das Gefühl, dass wir die Vorbereitung bestmöglich genutzt haben“, sagt Bonns Trainer Marko Stankovic.

Bei den Gastgebern gab es kaum Veränderungen im Kader, so dass der Coach in der Vorbereitung dort weitermachen konnte, wo er im Frühjahr aufgehört hatte. Die Eingespieltheit ist das Pfund, mit dem die Baskets nun wuchern wollen. Sie konnten bereits Automatismen entwickelt, die andere Mannschaften noch nicht haben. Das betrifft vor allem die Defensive. Stankovic ist ein Verfechter einer Verteidigung, die aggressiv zu Werke geht – im Eins-gegen-Eins und auch beim Rebounding.

Nach Ballgewinnen gilt auch weiterhin das Motto: schnell umschalten. „Mit den Towers erwartet uns ein erfahrenes Team, das gleichzeitig über junge und talentierte Spieler verfügt und auf beiden Seiten des Feldes aggressiv agiert. Wir müssen in der Defense konzentriert, diszipliniert und frühzeitig agieren, um ihre Spielzüge zu kontrollieren. Gleichzeitig gilt es, gegen ihre aggressive Verteidigung über das gesamte Spielfeld und im Halbfeld gut organisiert zu bleiben“, so Stankovic.

Die Hamburger verzeichneten einen Umbruch, sieben Neuzugänge musste Trainer Benka Barloschky integrieren. In der Vorbereitung gelangen zuerst drei Siege, gegen den deutschen Meister ALBA Berlin folgte eine 89:93-Niederlage, auch gegen Oldenburg gab es nichts zu holen (71:78, 61:71). „Hamburg ist ein starkes Team, das bereits im Pokal gezeigt hat, dass es gut in Form ist“, sagt Baskets-Sportdirektor Savo Milovic.

Im Achtelfinale reisen die Bonner am Freitag, 16. Oktober (20 Uhr), zu den Baskets Oldenburg, die sich in der ersten Pokalrunde gegen Zweitligist Heidelberg durchsetzten. Die Hamburger besiegten Rostock (90:81). Noah Thomasson erzielte 27 Punkte, die Towers verwandelten die Hälfte ihrer Distanzwürfe (16/32).