"Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt . . ." - dieser Ode ist ein neuer Wanderweg durch die Umgebung der ältesten Stadt des Bergischen Landes gewidmet, der sich ausgezeichnet als Sommertour eignet.
Die Eifel hat einen, der Westerwald auch, und das Sauerland schon lange. Jetzt soll auch das Bergische Land einen Fernwanderweg bekommen, oder besser: gleich zwei: 700 Kilometer neue Wanderwege entstehen - mit verschiedenen Themenschwerpunkten.
Über 1200 Kilometer haben sie bezwungen in 100 Monaten - und das ist nur der Nettowert. Zählt man das Austüfteln der Wanderungen hinzu und die "Kontrollgänge", kommen die Autoren der Rundschau-Serie "Wandertag" jeder auf mindestens das Drei- bis Vierfache.
Spätherbst in Georghausen: Das Wasserschloss lockt Wanderer die umliegenden Wege und Flüsschen zu erkunden. Besonders die Sülztalbahn, wo der Brückenheilige Johannes Nepomuk wacht, ist mit ihrer Dornröschenschlaf-Atmosphäre eine attraktive Station.