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Vorläufige BilanzKölner Polizei verzeichnet mehr Straftaten an Karnevalstagen

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Polizeiwesten

Zwei Polizisten mit Westen (Symbolbild)

Köln – Einen leichten Anstieg an Straftaten hat die Kölner Polizei an den bisherigen Karnevalstagen verzeichnet.

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Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, nahmen die Beamten Freitagnacht (1./2. März) 18 und Samstagnacht (2./3. März) 40 Personen in Gewahrsam – überwiegend zur Ausnüchterung.

Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Köln von Freitagmorgen, sechs Uhr, bis Sonntagmorgen, sechs Uhr, 548 Strafanzeigen auf. Im Vorjahr waren es 541. Dabei handelte es sich in 127 Fällen (Vorjahr: 128) um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es 15 Beleidigungen (Vorjahr: 14), 39 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 71), 34 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 25) und 41 Taschendiebstähle (Vorjahr: 62).

Widerstand gegen Polizisten

In elf Fällen erstatteten die Polizisten Anzeige wegen unterschiedlicher Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte (Vorjahr: elf). Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu elf angezeigten Raubdelikten übernommen (Vorjahr: 13). Zudem wurden 17 Sexualdelikte (Vorjahr: 14) zur Anzeige gebracht. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben überwiegend um sexuelle Belästigungen.

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Bilanz handelt, die Kriminalitätszahlen können sich noch verändern beziehungsweise haben nicht alle einen karnevalistischen Bezug. (red)