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PreiserhöhungTrinkwasser in Köln wird ab Januar teurer

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Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.

Leitungswasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.

Der Preis für Trinkwasser im Kölner Stadtgebiet steigt erneut an.

Die Rheinenergie erhöht auch im neuen Jahr den Trinkwasserpreis für Köln. Für einen Kubikmeter Leitungswasser, also 1.000 Liter, müssen Verbraucher ab 1. Januar 1,29 Euro bezahlen. Das sind 6 Cent mehr als in diesem Jahr, eine Steigerung um 4,9 Prozent. Der Literpreis beträgt künftig 0,129 Cent. Zu Beginn des Jahres 2025 hatte der Versorger den Trinkwasserpreis bereits um 8 Cent von 1,15 Euro auf 1,23 Euro angehoben (plus 7,0 Prozent).

Laut Rheinenergie bedeutet die Preiserhöhung für einen Musterhaushalt mit 150 Kubikmetern Jahresverbrauch ab Januar Mehrkosten von monatlich rund 1,70 Euro. Der jährliche Grundpreis für die Bereitstellung des Trinkwassers und die Bereithaltung des Netzes inklusive Messung betrage in einem Einfamilienhaus ab Januar 244,85 Euro. Im Jahr 2025 waren es 233,19 Euro.

Nach Angaben des Versorgers ist die Preiserhöhung „aufgrund anhaltender Kostensteigerungen bei gleichzeitig hohem Investitionsbedarf zur Modernisierung der Netzinfrastruktur und zum Ausbau der Wasserwerke notwendig, um eine zukunftssichere, nachhaltige und resiliente Versorgung zu gewährleisten“.

Damit erhöhen sich die Nebenkosten für alle Kölnerinnen und Kölner weiter. Wie berichtet, steigen im neuen Jahr sowohl die Grundsteuer als auch die Gebühren für Müll, Straßenreinigung, Abwasser und Niederschlagswasser. Auch die Hundesteuer wird angehoben.

Eine vierköpfige Familie mit Hund in einem Einfamilienhaus, das bisher 700 Euro Grundsteuer kostet, zahlt nächstes Jahr 110,53 Euro mehr Steuer. Für die Nutzung einer 80-Liter-Restmülltonne muss sie im Teilservice künftig 68,51 Euro mehr berappen. Die Straßenreinigung kostet bei 15 Metern Gehweg 6,45 Euro mehr. Bei einem Wasserverbrauch von 180 Kubikmetern wird das Trinkwasser 22,46 Euro teurer. Für Abwasser muss 23,40 Euro mehr bezahlt werden. Der Hund kostet 18 Euro mehr. Das bedeutet unterm Strich jährliche Mehrkosten von 249,35 Euro.