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„R(h)einspaziert“Open-Air-Event auf Grafenwerth bekommt ein neues Konzept

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Ordentlich was los ist beim Open-Air-Festival „R(h)einspaziert“ auf Grafenwerth immer abends bei den Konzerten, hier der Aufritt von „Heldmaschine“ 2018.

Ordentlich was los ist beim Open-Air-Festival „R(h)einspaziert“ auf Grafenwerth immer abends bei den Konzerten, hier der Aufritt von „Heldmaschine“ 2018.

Bad Honnef – Der Stadtjugendring Bad Honnef hat dem Open-Air-Festival „R(h)einspaziert“ eine, wie er es selbst formuliert, „Frischzellenkur verpasst“. Das neue Konzept für das Festival, das am kommenden Samstag, 29. Juni, auf dem Programm steht, sieht eine Zweiteilung vor: Am Nachmittag findet ein großes Kinder- und Familienfest mit einem bunten Programm als eigenes Format statt. Und am Abend ab 17 Uhr steht auf der großen Bühne die Musik im Mittelpunkt. Diesmal gehe es dabei richtig rheinisch zu: Kölsche Stimmungsbands bestimmen das Programm, wie der Stadtjugendring mitteilte.

ESC-Sänger jetzt bei Kölschrockband „StadtRand“

Musik zum Mitsingen garantiert man und hat gleich fünf Bands engagiert, die sich praktisch die Klinke in die Hand geben sollen. Besonders stolz ist der Stadtjugendring, mit Roman Lob ein prominentes Gesicht auf der Insel Grafenwerth begrüßen zu können. Der Sänger, der Deutschland 2012 beim Eurovision Song Contest vertreten hat und dort den achten Platz belegte, ist inzwischen Frontsänger der Kölschrock-Band „StadtRand“. „Unsere Musik soll gefallen – auch überregional, denn die kölsche Sproch ist viel zu schön, um sie anderen vorzuenthalten“, so Roman Lob, „wenn die Musik Spaß macht, ist egal wo sie herkommt.“

Eine feste Größe im rheinischen Karneval ist auch die Band Fiasko, die schon den Gürzenich und die Lanxess-Arena rockte und nicht zuletzt mit ihrer sympathischen Art überzeuge. Die „R(h)einspaziert“-Bühne wollen in diesem Jahr auch die Jungs von Miljö erobern. Mit kölschen Texten und einer Klangwelt irgendwo zwischen Akustik- und E-Gitarre, zwischen Quetsch und Flitsch, zwischen Folk und Rock habe sich Miljö ihren Platz in der Region geschaffen und sei dort nicht mehr wegzudenken.

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„Umsonst-und-draußen“-Event ist Ehrenamt

„Planschemalöör“: Was nach einem Badeunfall klinge, sei in Wahrheit eine populäre Surfpop-Kölschband, die seit 2018 auf vielen Kölner Bühnen unterwegs sei. „Die Bandmitglieder begeistern mit ihrem Charme, Tanzchoreografien im Stil einer Boyband und ansteckender Spielfreude“, heißt es beim Stadtjugendring, der das „Umsonst-und-draußen“-Event seit jeher ehrenamtlich auf die Beine stellt. Und schließlich wollen Wildfire mit zeitlosem Indie-Rock/Pop das Bad Honnefer Open-Air-Publikum zum Tanzen bringen. Im vergangenen Jahr hat die Band den Wettbewerb toys2masters gewonnen.

Familienfest-Motto „30 Jahre Kinderrechte“

Völlig neu konzipiert wurde der Familiennachmittag, der dem eigentlichen Konzertabend vorausgeht: Als eigenständige Veranstaltung gibt es diesmal ein großes Mitmach-Fest für Kinder, Jugendliche und natürlich die Eltern, so der Veranstalter. Alles drehe sich dabei um das Jubiläum „30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention“.

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Auf die vielfältigen Kinderrechte mache ein „fröhlicher Parcours“ vieler Bad Honnefer Vereine und Institutionen aufmerksam, bei dem es am Ende sogar viele Gewinne warten. Dazu gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm, bei dem vor allem die jüngere Generation auf der Bühne steht. „Wir wollen mit dem Fest auch ein Zeichen für Toleranz setzen und mit Kindern und Familien aller Nationalitäten feiern“, erläutert Stadtjugendring Vorsitzender Marius Nisslmüller. Das Familienfest findet von 14 bis 17 Uhr statt; von 12 Uhr an gibt es zudem einen Kinderflohmarkt. (EB)

www.rheinspaziert.de

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