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Brände im Rhein-Erft-KreisFeuerwehr bis spätabends im Einsatz

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Strohballen Brand

Die brennenden Strohballen mussten erst vom Anhänger heruntergeholt werden, damit die Feuerwehr sie nach und nach löschen konnte.

Rhein-Erft-Kreis – Mehrmals musste die Feuerwehr am späten Mittwochnachmittag ausrücken, um im Wald bei Frechen-Grefrath und im Lörsfelder Busch, einem Waldgebiet bei Kerpen nahe der Boelckestraße, Brände zu löschen. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache sind zudem ein Traktor und ein mit Stroh beladener Anhänger in Pulheim-Dansweiler an der Straße Am Forsthaus in Brand geraten.

Zu dem Waldbrand im ehemaligen Frechener Tagebau bei Grefrath rückte die Frechener Feuerwehr aus. Gegen 17 Uhr hatte ein Mitarbeiter des Reitstalls Sonnenhof eine Rauchwolke über dem ehemaligen Tagebau entdeckt und die Wehr alarmiert.

Wasserversorgung ein Problem im Tagebau

Da die Wasserversorgung im Tagebau ein Problem ist, rückten neben den hauptamtlichen Feuerwehrleuten auch die Frechener und die Habbelrather Löschgruppe mit ihren Tanklöschfahrzeugen aus. Unterstützt wurden sie bei der Wasserversorgung von Einsatzkräften der Horremer Wehr und der RWE-Werksfeuerwehr, die das Wasser im Pendelverkehr vom Sonnenhof zum Einsatzort transportierten.

Unter der Leitung von Michael Klaes hatten die etwa 50 Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle, der sich zuvor von einer Wiese über einen Spazierweg hinweg tief in den benachbarten Wald unterhalb des Sonnenhofes gefressen hatte.

Strohballen Brand 2

In der Nähe von Frechen-Grefrath standen und 500 Quadratmeter Wald in Flammen, im Pendelverkehr wurden die Einsatzkräfte mit Löschwasser versorgt.

Schwerstarbeit leisteten die Feuerwehrleute, die das brennende Gespann bei Dansweiler löschten. Sie arbeiteten in der Hitze unter Atemschutz. Um ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Feld zu verhindern, hatte die Feuerwehr eine Riegelstellung aufgebaut. Dabei wurden die angrenzenden Flächen so lange nass gehalten, bis der Brand gelöscht war. Einsatzleiter war Eric Berendonk.

Mit landwirtschaftlichen Maschinen wurde das brennende Stroh vom Anhänger geholt. Wie Pulheims Feuerwehrsprecher Tim Schweren erklärte, mussten die Einsatzkräfte das brennende Stroh dann auseinanderziehen, um es löschen zu können.

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Rund 40 der großen Rundballen waren in Brand geraten. Gut 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch hier war die Wasserversorgung schwierig. Tanklöschfahrzeuge, die jeweils 3000 Liter fassen, bauten einen Pendelverkehr auf. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den späten Abend hin.