„Mein liebstes Ausflugsziel“Die Insel Grafenwerth ist „einfach bildschön“

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Ein Park mit alten Bäumen nimmt den größten Teil der Rheininsel ein.

Niederkassel/Bad Honnef – „Einfach bildschön“ – dieses Prädikat verleiht Uschi Breuer der Insel Grafenwerth. Die 76-Jährige rät in unserer kleinen Sommerserie „Mein liebstes Ausflugsziel“, dem zu Bad Honnef gehörenden Eiland einmal einen Besuch abzustatten.

Ein 15 Hektar großer Park, der den Großteil der 1,2 Kilometer langen Insel einnimmt, lädt zu Spaziergängen ein. Man kann die Schiffe auf dem Strom beobachten, nach Rolandseck hinüberschauen und hat auch einen wunderbaren Blick auf den Drachenfels. Uschi Breuer schwärmt außerdem vom alten Baumbestand auf Grafenwerth, darunter eine imposante Trauerweide, die sie fotografiert hat.

„Es gibt Spielplätze für Kinder, das Schwimmbad, Minigolf und einen schönen Biergarten“, zählt sie weitere Attraktionen auf. Wobei Ausflügler in dieser Saison auf den Genuss erfrischender Getränke im Biergarten verzichten müssen; wegen der Bauarbeiten auf der Insel bleibt er dieses Jahr geschlossen.

Hinter dem Aalschokker Aranka erhebt sich der Drachenfels.

Früher haben Uschi Breuer und ihr Mann, die 17 Rheinkilometer stromabwärts in Lülsdorf wohnen, gern mit dem Hund eine Runde auf Grafenwerth gedreht und sind mit dem Auto dorthin gefahren. Für die Anreise bieten sich je nach Ausgangspunkt die Stadtbahnlinie 66, Fahrrad oder Schiff als Alternativen an.

„Wir fahren fast jeden Sommer einmal mit der Köln-Düsseldorfer ab Wesseling nach Grafenwerth“, erzählt Uschi Breuer und hat auch gleich den Fahrplan parat: Um 13.50 Uhr kommt das Schiff in Grafenwerth an, um 16.25 Uhr legt es in Gegenrichtung wieder ab. So hat man gut zweieinhalb Stunden Zeit fürs Inselerlebnis.

Abstecher nach Königswinter ist möglich

Es ist auch möglich, Schiffs- und Radtour zu kombinieren, also das Fahrrad für die Rückfahrt mit an Bord zu nehmen und zum Beispiel noch einen Abstecher nach Königswinter zu machen. „Das ist mein Tipp“, sagt Uschi Breuer.

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Zum Serienthema Ausflugsziele stellt sie fest: „Wenn man älter wird, wird man wacher für das, was in der Nähe liegt.“ Und die Insel Grafenwerth „ist sowas von schön und nah“.

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