FC-EinzelkritikSchwäbe als Rückhalt, Maina vergibt Riesenchance zum Ausgleich

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Linton Maina Freiburg

Linton Maina vergab die Riesenchance zum 1:1.

Freiburg/Köln – Der 1. FC Köln hat drei Tage nach dem Europapokal-Aus gegen OGC Nizza sein Bundesligaspiel mit 0:2 beim SC Freiburg verloren. Die FC-Profis in der Einzelkritik.

Marvin Schwäbe: Konnte sich über Arbeit wahrlich nicht beschweren. Die Kölner Nummer eins war allen Herausforderungen gewachsen und großer Rückhalt für sein Team. Bei den Gegentoren ohne Chance. Note: 2

Benno Schmitz: Der Rechtsverteidiger hatte es meistens mit Grifo zu tun, was nicht die leichteste Aufgabe bedeutete. Hielt seine Seite einigermaßen dicht, konnte aber kaum etwas für die Offensive tun. Note: 4

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Luca Kilian: Zurück in der Innenverteidigung hatte Kilian so seine Problemchen. Ließ Gregoritsch beim 0:2 gewähren. Note: 4,5

Nikola Soldo: Spielte gewohnt solide, bis der Freiburger Konter auf ihn zurollte und er die Orientierung verlor. Jeong konnte im Rücken des Kroaten frei auf Schwäbe zulaufen. Note: 4,5

Kristian Pedersen: Es liegt in der Natur der Geschwindigkeit, dass der Linksverteidiger Probleme mit Doan hatte. Er steigerte sich aber und erledigte seine Sache zufriedenstellend. Stoppte Doan gekonnt. Note: 3,5

Erik Martel: Der Youngster warf sich auf der Doppelsechs den Freiburgern entgegen und hielt viele Angriffe auf. Im Kölner Aufbauspiel allerdings auch mit einigen Problemen. Konnte die Flanke von Günter vor dem 0:2 nicht verhindern. Note: 4

Ellyes Skhiri: Der Sechser hatte in Hälfte eins die beiden besten Chancen des FC. Er hielt die Defensive gut zusammen, bekam aber Probleme, wenn Freiburg das Tempo erhöhte. Note: 4

Ondrej Duda: Schwieriges Spiel für den Slowaken, der es dennoch meistens schaffte, die Ruhe zu bewahren. Sein Einfluss auf die Partie war überschaubar. Note: 4

Florian Kainz: SC-Keeper Flekken brachte den FC-Kapitän gleich mal in Schussposition, bügelte seinen Fehler aber aus (5.). Der Österreicher war sehr um eine spielerische Linie bemüht, kämpfte nach den jüngsten Strapazen aber auch mit seinen Kräften und musste ausgepumpt raus. Note: 3,5

Linton Maina: Gutes Tempo, weniger gute Laufwege und zu unruhig, wenn der Ball in seiner Nähe war. Setzte kurz vor der Pause Skhiri in Szene und vergab die Riesenchance zum 1:1. Note: 4,5

Steffen Tigges: Der Stoßstürmer pustete schon nach 20 Minuten ordentlich durch. Nicht die besten Voraussetzungen für sein aufwendiges Anlaufspiel. Mit Ball auch kaum ins Spiel eingebunden. Sein schwach geführter Zweikampf im Freiburger Strafraum leitete den schnellen Konter zum 0:1 ein. Note: 4,5

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