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Anschlag in HanauKölns OB Reker fordert Beobachtung der AfD

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Henriette_Reker

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Köln – Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) fordert nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau mit elf Toten eine dauerhafte Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Sie twitterte am Freitag: „Nach Hanau bin ich mehr denn je der Meinung: Die AfD muss vollumfänglich vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Sie greift die Würde des Menschen und damit den Wesenskern des Grundgesetzes an.“

Reker (63) selbst war am 17. Oktober 2015, einen Tag vor der Kölner Oberbürgermeisterwahl, auf dem Braunsfelder Wochenmarkt mit einem Messer samt 30 Zentimeter langer Klinge schwer am Hals verletzt worden, Täter Frank S. ist ein Rechtsradikaler. Er wurde zu einer Haftstrafe von 14 Jahren verurteilt.

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Reker sagte am Freitag: „Ich habe selbst erfahren, welche Folgen es haben kann, wenn man sich für eine offene Gesellschaft einsetzt. Und ich habe mich entschlossen, meine Haltung ohne den geringsten Zweifel beizubehalten. In Köln schrecken wir nicht zurück.“

Am Freitagabend (21. Februar) spricht Reker auch auf einer Demo auf dem Roncalliplatz von „Köln gegen Rechts“, sie beginnt um 18 Uhr. Die Polizei rechnet mit 300 Teilnehmern. Alle Karnevalstermine am Freitagabend sagte Reker ab. (red)