Tausende Jugendliche überrannten am Elften Elften die Zülpicher Straße im Univiertel. Für Weiberfastnacht will die Stadt Köln nachsteuern. Doch was wollen eigentlich die jungen Leute? Wir haben vier von ihnen befragt.
Die Hellige Knäächte un Mägde sind eine der Gesellschaften, die in diesem Jahr 200-jähriges Bestehen feiern. In der Volksbühne eröffnete Kölns älteste Tanzgruppe stil- und anspruchsvoll das Jubiläumsjahr. OB Henriette Reker wird bald als „Mägdin“ zu sehen sein.
Für die Proklamation des Kinderdreigestirns hat sich das Festkomitee einiges einfallen lassen. Ein Kika-Moderator als Stimmungsmacher und eine Elfjährige am Mikrofon, dazu kölsche Top-Bands. Das alles zu Ehren von Prinz Tim Woitecki, Bauer Matheo Kirch und Jungfrau Marlene Kewitz (alle neun Jahre alt).
Um kurz vor 21 Uhr war es so weit: Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamierte am Freitagabend im Gürzenich offiziell Prinz Boris I. (Boris Müller), Bauer Marco Schneefeld und Jungfrau Agrippina (André Fahnenbruck) als neues Kölner Dreigestirn.
Der Karneval in Köln ist auch heute noch in vielen Teilen eine Männerdomäne. Bis in die 70er-Jahre hinein durften Frauen nicht einmal beim Rosenmontagszug dabei sein. Wir werfen im zweiten Teil unserer Serie einen Blick auf die Historie.
Viele Großbaustellen und Herausforderung anderer Art hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Mit ihr sprachen Jens Meifert, Ingo Schmitz und Moritz Rohlinger. Den zweiten Teil des Interviews lesen Sie am Donnerstag.
Am Mittwochabend feierte die Stunksitzung im Kölner E-Werk nach zwei Jahren Corona-Pause Premiere. Die Stunker widmeten sich den Vorgängen im Erzbistum, der Klimakrise und holten die mächtigsten Politiker der Welt ins Hänneschen-Theater.
Wie kann verhindert werden, dass Zehntausende Feierwillige an den Karnevalstagen das Univiertel überrennen? Am "Runden Tisch" herrscht Einigkeit, dass eine Veranstaltung angeboten werden muss. Erstmal im Grüngürtel. Kommt dann ein karnevalistischer Musikzug?
Die Bilder vom Auftakt des Karnevals in Köln sind nicht nur positiv: Überfüllung, Müll und ein lahmgelegter Verkehr. Nun sucht die Stadt nach Wegen, um die Situation im „Kwartier Latäng“ zu beruhigen. Dabei steckt sie in einem Dilemma.