Seit rund sieben Jahren wurde er den Blicken der Öffentlichkeit entzogen. Nun ließen die Kölner Verkehrs-Betriebe und die Stadtverwaltung erstmals zu, dass der Stein, der den Archiveinsturz auslöste, fotografiert werden kann.
Wie geht es weiter an der Archiveinsturzstelle am Waidmarkt? Und vor allem, wann wird die Baustelle endlich beendet? Auch um Zeit zu gewinnen, würde die Stadt gerne auf die „Halle mit dem Knick“ verzichten.
Seit acht Monaten ist die Wohnung einer alleinerziehenden Mutter in der unbewohnbar. Die Toilette wurde herausgerissen, es gibt keine Heizung mehr, sie lebt mit ihrem Sohn in einer Notwohnung. Gegen „Vermieter-Vandalismus“ richtet sich eine Demo in der Südstadt.
Als die Verantwortlichen die Schlitzwand in rund 20 Meter Tiefe einfach an einem Stein vorbeirammten, war das Unglück nicht mehr aufzuhalten. 2009 stürzte das Stadtarchiv ein. Nun wird geprüft, ob die Schlitzwand weiter verwendet werden kann.